Politik und Wasserkraft in Wechselwirkung

Die Politik braucht die Wasserkraft zur Erreichung der Klimaschutzziele (Verminderung des Treibhauseffektes durch Reduzierung der CO2-Freisetzung). Die Wasserkraft braucht die Politik als Unterstützung im liberalisierten Strommarkt. Die Gesetze des freien Marktes bestimmen zwar den Preis für Strom, der aber nicht zum ökologischen Regulator werden darf.

Wasserkraft bietet viele Zusatznutzen, die spürbar aber nur schwer quantifizierbar sind. Die Energiepolitik darf der wichtigsten regenerativen Stromerzeugung nicht durch verwaltungstechnische Hemmnisse das Wasser abgraben. Die politischen Ziele müssen mit dem Einsatz der großen Wasserkraft in Einklang gebracht werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Alpine Wasserkraft ist eine Plattform, deren Aufgabe darin besteht, die Energiepolitik auf die Grundbedürfnisse dieser Wasserkraft aufmerksam zu machen.

Für zwei energiepolitische Anliegen setzen wir uns besonders ein:

1. Erkennen und Fördern der Wasserkraft als den entscheidenden Energieträger zur Erreichung klimapolitischer Ziele.
2. Zeitlich befristeter Schutz vor Energiedumping und Marktpreise, die auch externe Effekte berücksichtigen.

Wasserkrafterzeugung in Deutschland, Österreich und Schweiz (Durchschnittswerte):

  • Deutschland ca. 17 Milliarden kWh
  • Österreich ca. 41 Milliarden kWh
  • Schweiz ca. 35 Milliarden kWh

Damit werden jährlich bis zu 78 Millionen Tonnen CO2 (bei kalorischer Erzeugung) eingespart.

Wasserkraft ist Wertschöpfung im eigenen Land!


©   Lh,  Version 3.0   Juni 2008