Position der AGAW

  • Allgemein sind Kosten und Nutzen ökologischer Auflagen gegeneinander abzuwägen (z.B.Rechenstababstände)

  • Restwasservorgaben sind individuell nach einer alle Aspekte umfassenden Kosten/Nutzen-Analyse festzustellen

  • ökologische Durchgängigkeit bei bestehenden Anlagen ist nach tatsächlichem Bedarf und dafür notwendigem wirtschaftlichen Aufwand zu beurteilen

  • Vermeidung unverhältnismäßiger Einschränkungen von Schwall/Sunk, da dies nicht nur den Betrieb behindert, sondern auch die Versorgungssicherheit durch geringere Netzregelungsleistungen mindert

  • Vergütung für Arbeiten zugunsten Dritter, die nicht durch Wasserkraftanlagen verursacht sind (z.B. Gewässergütemessungen, Müllbeseitigung, Hochwasserrschutz für die öffentliche Hand)

  • Natur- und Landschaftsschutz darf die Wirtschaftlichkeit von existierenden Anlagen nicht nachträglich gefährden

  • Generelle Verlängerung der Bewilligungsdauer entsprechend der Lebensdauer der Anlagen

  • Vereinfachung und Straffung der Genehmigungsverfahren

  • Abschaffung von Wassernutzungsgebühren

  • Politische Unterstützung des Ausbaus kostengünstiger erschließbarer Potentiale der Wasserkraft

  • Keine rein ökologische Auslegung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
    Bei der Umsetzung sind auch ökonomische und energiepolitische Ziele zu berücksichtigen (Klimaschutz, Energiestruktur, Wirtschaftstandort)

  • Für den Betreiber faire Regelungen bei Konzessionsende bzw. Heimfall

  • Förderung der Wasserkraft als erneuerbare Energie



©   Lh,  Version 3.0   Juni 2008